Zwei Standorte. Tausende Tonnen Gold. Wenn die Umfragen nachprüfen, haben wir es mit den größten Vorkommen zu tun, die jemals innerhalb der Grenzen Chinas gefunden wurden.
Die Wangu-Überraschung
Ende 2024. Xinhua berichtet von einem „Überriesen“-Fund. Die Wangu-Lagerstätte in der Provinz Hunan sorgt für Aufsehen. Chen Rulin, ein Prospektor des Büros dort, sah Dinge, die anderen vielleicht entgehen würden.
„Viele gebohrte Gesteinskerne zeigten sichtbares Gold“, sagte Chen.
Das ist selten. Sichtbar. Nicht nur spektrale Spuren, sondern echtes, fühlbares Gelb. Der Bericht geht von 300 Tonnen aus, die bereits bis in eine Tiefe von 2.000 Metern quantifiziert wurden. Bei tieferen Ausgrabungen geht die Schätzung höher, über 1.000 Tonnen jenseits der 3.000-Meter-Marke. Allein die Bewertungen für Wangu beliefen sich zuvor auf über 600 Milliarden Yuan, etwa 83 Milliarden US-Dollar. Eine erstaunliche Zahl für eine Website.
Dadonggou: Das größere Biest
Aber Wangu ist vielleicht nicht mehr der Star. Schauen Sie in die Provinz Liaoning. Schauen Sie nach Dadonggou.
Regierungsbesprechungen deuten auf Ressourcen in der Größenordnung von 1,50 Tonnen hin. Das stellt frühere Berichte über etwas mehr als 1,00 Tonnen in den Schatten, die im China Mining Magazine veröffentlicht wurden. Die Fünfte Geologische Brigade von Liaoning machte diese Entdeckung, indem sie die Punkte anhand alter Daten verband.
In den 80er-Jahren wurden Spuren von Gold als unwirtschaftlicher Schrott abgetan. Zu niedrige Note. Die Mühe ist es nicht wert.
Jetzt wissen sie es besser.
Diese verstreuten Spuren bilden einen durchgehenden Mineralgürtel. 3,00 Meter lang. 1,50 Meter breit. Jedes einzelne Bohrloch hat Gold gefunden. Der Gehalt ist zwar niedrig, 0,3 bis ppm, aber die Extraktion ist überraschend einfach. Wiederherstellungsraten von 65 Prozent, manchmal bis zu 91. Das ändert die Rechnung.
Geologie wird neu geschrieben
Der eigentliche Clou ist, wo das liegt. Die Tan-Lu-Verwerfung. Eine massive tektonische Zone mit horizontalen Scherbrüchen. Im Laufe der Zeit fielen Mineralien wie Gold und Pyrit in diese Risse.
Hier ist das Problem, mit dem wir zuvor konfrontiert waren.
Diese Geologie sah anders aus als die „Standard“-Modelle großer Goldvorkommen. Also haben wir sie verpasst. Dadonggou beweist, dass der Standard falsch war. Es dient als Wegweiser. Wenn die Extraktion anhält, liegt der wahre Wert möglicherweise nur darin, zu wissen, wo man als Nächstes suchen muss.
Wie viele andere Goldgruben haben wir übersehen, nur weil sie nicht in die Lehrbuchbeschreibung passten?
Gold gibt es nicht im Überfluss. Die obere Erdkruste hat winzige 0,04 Gramm pro Tonne. Bonanza-Zonen sind statistische Ausreißer. Kanadas Forscher argumentierten im Jahr 2021, dass sie häufiger vorkommen als gedacht. Dieser Fund bestätigt sie.
Was fehlt uns sonst noch?
Gold macht seltsame Dinge. Das schwedische Team schuf im Jahr 202 Goldene, eine zweidimensionale Schicht mit einer Dicke von nur einem Atom und Eigenschaften, die normalem Gold fehlen. Australier schlugen vor, dass Erdbeben große Nuggets unter der Erde formen. Ein englischer Sondengänger hat kürzlich einen Rekordbrecher gefunden.
Dann gibt es noch die medizinischen Aspekte. Nanopartikel bekämpfen Arzneimittelresistenzen. Sehkraft retten. Behandlung von Parkinson. Anscheinend sogar den Geschmack von Wein korrigieren.
Ist die Ära der großen Entdeckungen vorbei?
Einige sagen, dass der Goldgipfel im Jahr 208 erreicht wurde. Die Beweise dafür sind unklar. Doch bis weitere Daten vorliegen, bleiben die Zahlen für Wangu und Dadonggou vorläufig.
Zur Veranschaulichung: Das kanadische Unternehmen Kerr-Sulphurets-Mitell verfügt über geschätzte ca. 4,7 Tonnen. Pebble, USA, fasst etwa 3 Tonnen. Chinas Funde sind zwar beeindruckend, aber die Giganten bleiben im Ausland.
Oder vielleicht waren die Riesen schon immer hier. Wir warten darauf, dass wir unsere Karten aktualisieren.
Die Studie befindet sich im China Mining Magazine. Wir schauen zu. Wir warten.
