Spanien entdeckt einen mysteriösen 2.400 Jahre alten Streitwagen

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Archäologen haben es gefunden. Ein Streitwagen aus Bronze. Ungefähr 24 Zoll lang. Sitzen im Dreck in der Nähe von Badajoz, Spanien. Es ist anders als alles, was bisher auf der Iberischen Halbinsel aufgezeichnet wurde.

Dies war kein Kriegsfahrzeug. Es war für die Götter. Eine tischartige Struktur zur Aufnahme brennender Räucherstäbchen. Ein Angebot. Aber schauen Sie sich die Handwerkskunst genauer an.

An der Seite streckt ein Gesicht die Zunge heraus. Es ist seltsam. Eine Fusion. Ein Teil Gorgon, dieses alte Symbol, das mit Medusa verbunden ist. Teilweise Achelous, der griechische Flussgott, der sich in einen Stier verwandeln konnte. Guiomar Pulido González vom Mérida Institute nannte es ein ungewöhnliches Mashup. Noch nie zuvor gesehen. Zumindest nicht in den archäologischen Aufzeichnungen.

Die Kunst des Schutzes

Die Beine des Streitwagens sind keine Metallpfosten. Sie sehen aus wie Menschen. Zwei Figuren halten die schwere Bronzeplatte hoch. Sie tragen Röcke. Das ist seltsam. Etruskische Bronzen – hergestellt von dieser vorrömischen italienischen Gruppe zwischen 900 und 100 v. Chr. – zeigen normalerweise nackte Figuren.

Dennoch schreit der Stil nach etruskischem Ursprung.

„Alle figurativen Teile deuten auf schützende Gottheiten hin“, sagte Pulido.

Griffins bewachen die kurzen Enden. Löwenkörper. Adlerköpfe. Symbole des Schutzes. Was schützen sie? Der Weihrauch? Der Betrachter? Oder etwas Abstrakteres? Niemand ist sicher. Aber die Ikonographie lässt darauf schließen, dass es jemandem sehr am Herzen lag, das Böse abzuwehren. Oder vielleicht einfach nur den Status betonen.

Verbrannt und begraben

Die Geschichte wird seltsamer, wenn man den Kontext betrachtet.

Der Streitwagen war in zwei Hälften zerbrochen. Absichtlich. Es hatte keinen Kampfschaden. Es wurde in einem Trümmerhaufen in Casas del Turuñaelo platziert. Diese Stätte gehört einem rätselhaften Volk im mittleren Guadiana-Flusstal. Diese Leute beeinflussten die tartessische Zivilisation oder vermischten sich mit ihr. Sie verschwanden um 400 v. Chr.

Gegangen. Es bleiben keine Spuren zurück.

Es gibt vierzehn Websites wie diese. Alle zeigen das gleiche Muster. Gebäude brannten nieder. Mit Erde gefüllt. Eingeworfene fragmentierte Gegenstände. War es ein Angriff? Unwahrscheinlich. Pulido meint, die Zerstörung sei zu präzise gewesen. Zu vorsichtig.

Vielleicht war es ein Ritual. Eine geplante Schließung. Ein symbolischer Abschied.

Wer waren sie? Die Elite verfügte eindeutig über Reichtum. Es gibt importierte griechische Keramik. Auch etruskische Objekte. Dieser kaputte Streitwagen reiste wahrscheinlich auf denselben Handelsrouten im Mittelmeerraum. Sie kamen vielleicht bereits im sechsten Jahrhundert in Spanien an, bevor die Stadt selbst dunkel wurde.

Das Verschwinden

Wir haben also diese importierten Schätze. Und ein Volk, das einfach… gegangen ist. Oder gestorben. Oder aufgelöst.

Der Streitwagen steht am Rande unseres Wissens. Ein wunderschönes Gesicht mit herausgestreckter Zunge, das über 2.400 Jahre blickt. Wir haben das Artefakt. Wir haben das Feuer. Aber uns fehlen die Stimmen, die es erklären.

Was sich in gewisser Weise fair anfühlt. Manche Geheimnisse bleiben verborgen. 🏺

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