Die Geschichte und der Nutzen des tragbaren Mörsers

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Es ist eine einfache Maschine. Sie lassen eine Muschel in eine Röhre fallen. Es knallt. Es fliegt. Es explodiert.

Dies ist die Grundvoraussetzung des tragbaren Mörsers, einer Waffe, die seit Jahrhunderten die Kriegsführung prägt. Es steht im krassen Gegensatz zu den schweren Langstreckenkanonen, die man in Museen sieht. Diese großen Geschütze schießen schnell, weit und gerade. Mörtel bewirken das Gegenteil. Sie haben einen kurzen Lauf und Vorderlader. Sie feuern explosive Projektile mit geringer Geschwindigkeit ab. Die Flugbahn ist hoch und bogenförmig.

Heute ist das Gerät leicht. Es ruht auf einer Grundplatte und wird von einem Zweibein getragen. Ein Infanterist trägt es. Er richtet es ein. Er lässt die Patrone auf einen Schlagbolzen im Rohr fallen. Der Treibsatz explodiert. Die Granate wird auf das Ziel abgefeuert.

Warum Infanterie Mörser trägt

Im modernen Kampf sind Mörser bis 81 mm die Lösung der Wahl für kleine Einheiten. Sie dienen auf kurze Distanz als Ersatz für traditionelle Artillerie. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Portabilität ist der Schlüssel. Die Größe ist klein. Für den Transport ist keine große logistische Unterstützung erforderlich. Die Besatzung kann sich frei bewegen. Sie können aus einem Graben schießen. Sie können aus Defilade schießen. Das ist eine Kampfposition, die die Bediener vor direktem Gegenfeuer schützt.

Die hohe Flugbahn ist der eigentliche taktische Wert. Sie können versteckte feindliche Positionen treffen. Grabenlinien. Waffengruben. Standorte mit Überdachung. Direktes Feuer kann diese Stellen nicht erreichen. Mörserfeuer kann.

Von Belagerungsmaschinen bis Stokes

Die Erfindung des Mörsers war kein Zufall. Es war eine Antwort auf ein Bedürfnis. Armeen mussten feindliche Festungen aus der Ferne angreifen. Fortschritte in der Metallverarbeitung machten dies möglich.

Während der Belagerung von Konstantinopel im Jahr 1453 verwendeten die Osmanen frühe Mörser. Diese waren nicht tragbar. Sie waren riesig. Einige wogen 4.500 kg. Das sind 5 Tonnen. Sie feuerten Projektile mit einem Gewicht von mehr als 100 kg ab. Die Röhre war nur etwa 1 Meter lang. Eine Patrone wurde durch das Rohr abgeworfen, das schräg in den Boden einschlug. Eine Sprengladung trieb es nach oben.

Diese Waffen waren in der frühneuzeitlichen europäischen Kriegsführung beliebt. Sie waren ungenau. Sie waren schwer. Aber sie haben funktioniert. Mit der Zeit wurden die Materialien leichter. Das Gewicht nahm ab.

Rohversionen der Grabenhaubitze tauchten in den Armeen Napoleons auf. Sie wurden im amerikanischen Bürgerkrieg von Nord- und Südstreitkräften eingesetzt. Sie waren unhandlich. Aber sie waren die Vorfahren dessen, was als nächstes kam.

Der Stokes-Mörser und die Weltkriege

Der Vorläufer der meisten heutigen Mörser ist der Stokes-Mörser. Es wurde im Januar 1915 vom britischen Waffenkonstrukteur F.W.C. entworfen. Stokes. Später wurde er Sir Wilfred Stokes.

Es wurde im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Es war tragbar. Es wog 49 kg. Das sind 108 Pfund. Es konnte bis zu 22 Schuss pro Minute abfeuern. Die Reichweite betrug 1.100 Meter. Das sind 3.600 Fuß.

Der Mörser machte sich im Zweiten Weltkrieg bemerkbar. Die Bodenkämpfe waren heftig. Mörser, die leicht genug waren, um von Truppen getragen zu werden, machten den Weg für vorrückende alliierte Armeen frei. Dies geschah auf den Feldern Frankreichs. Es geschah in den schroffen Hügeln der Außenposten der pazifischen Inseln.

Es diente den amerikanischen und alliierten Streitkräften in Korea und Vietnam. Feindliche Streitkräfte nutzten die hügelige Landschaft als Versteck. Direktes Artilleriefeuer konnte sie nicht immer vertreiben. Mörser könnten.

Guerillakrieg und moderne Nutzung

Guerillakräfte haben den Mörser als wirksam befunden. Sie nutzen seine Feuerkraft und Mobilität gegen größere Armeen. Die Taktik ist einfach. Feuer auf eine Position. Sofort zurückziehen. Die Bediener sind weg, bevor das Gegenfeuer gelenkt werden kann.

Aufständische haben Mörser gegen Ansammlungen von Zivilisten und Bürgerführern eingesetzt. Das Ziel ist Terror. Das Ergebnis ist politische Instabilität.

Die Waffe hat sich in ihrem Kerndesign kaum verändert. Lass die Schale fallen. Warte auf den Knall. Der Bogen ist derselbe. Die Tödlichkeit ist dieselbe. Es bleibt ein Werkzeug für diejenigen, die nicht im Freien kämpfen können. Oder für diejenigen, die das Verborgene treffen wollen.

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