Das bahnbrechende Erbe der frühen interplanetaren Sonden der USA

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Das bahnbrechende Erbe der frühen interplanetaren Sonden der USA 1

Das Pioneer-Programm bildet die Grundlage der amerikanischen interplanetaren Erforschung. Dies waren die ersten unbemannten Sonden, die die Vereinigten Staaten starteten, um den Weltraum außerhalb der unmittelbaren Umgebung der Erde zu untersuchen. Während sich die erste Gruppe auf unseren Mondnachbarn konzentrierte, erweiterte sich der Umfang der Mission schnell. Spätere Sonden zielten auf Planeten und maßen die unsichtbaren Kräfte des interplanetaren Raums.

Die Anfangsjahre waren steinig. Die zwischen 158 und 1959 gestarteten Pioniere 0 bis 4 hatten das Ziel, den Mond zu erforschen. Keiner erreichte den vollen Erfolg. Einige haben ihre Ziele völlig verfehlt. Andere verfehlten die Umlaufbahn. Dennoch sammelten sie wertvolle Daten über die Weltraumumgebung. Diese Grundlagen erwiesen sich als wesentlich für das, was als nächstes kam.

Den Sonnenwind messen

1965 verlagerte sich der Schwerpunkt. Pioneer 6 hat die Erdumlaufbahn hinter sich gelassen. Es gelangte in eine Sonnenumlaufbahn, um die Bedingungen zwischen Erde und Venus zu untersuchen. Die Mission war weit über den Erwartungen erfolgreich. Es überwachte Sonnenwind und kosmische Strahlung. Es hat die Korona der Sonne gemessen. Es verfolgte sogar den Schweif des Kometen Kohoutek.

Die Langlebigkeit der Sonde wurde legendär. Es übertrug fast fünfunddreißig Jahre lang Daten zurück zur Erde. Es war eines der ältesten funktionierenden Raumschiffe der Geschichte. Seine Instrumente kartierten die Struktur der Heliosphäre. Diese Daten halfen Wissenschaftlern zu verstehen, wie die Sonne das gesamte Sonnensystem beeinflusst.

Die Gasriesen-Missionen

Mitte der 1970er Jahre herrschte reges Treiben. Pioneer 10 startete im März 1972. Im Dezember 1973 erreichte es Jupiter. Es war die erste Sonde, die am größten Planeten vorbeiflog. Die Mission enthüllte einen massiven magnetischen Schweif. Dieser verlängerte Schweif war eine Erweiterung der Magnetosphäre des Jupiter. Wissenschaftler hatten eine solche Struktur noch nie aus der Nähe gesehen.

Pioneer 11 folgte dicht dahinter. Er startete im April 1973. Im Dezember 1974 besuchte er auch Jupiter. Dann flog er nach Norden in Richtung Saturn. Die 1973 gestartete Sonde wird auch als Pioneer-Saturn bezeichnet. Im September 1979 passierte es den Ringplaneten in einer Entfernung von etwa 20.900 Kilometern.

Die Bilder und Daten veränderten unser Verständnis von Saturn. Wissenschaftler identifizierten zwei weitere Ringe. Sie entdeckten auch Strahlungsgürtel innerhalb der Magnetosphäre. Diese Erkenntnisse waren nicht nur akademisch. Sie definierten neu, was wir über Planetensysteme wussten.

Eine Flaschenpost

Sowohl Pioneer 10 als auch 11 hatten etwas Ungewöhnliches. Jedes Raumschiff hatte eine goldene Plakette. Die Tafeln enthielten eine Bildbotschaft. Das Ziel war einfach, aber tiefgreifend. Sollten außerirdische Wesen diese Sonden jemals finden, wüssten sie, wer sie geschickt hat. Es war ein Leuchtfeuer menschlicher Neugier. Eine Hoffnung, dass wir nicht allein sind.

Venus und ihre Atmosphäre

Das Programm wurde 1978 erneut ausgeweitet. Zwei Raumsonden, Pioneer 12 und Pioneer 13, zielten auf die Venus. Beide kamen Ende des Jahres an. Der erste war der Orbiter. Es untersuchte die Wolken und Atmosphäre der Venus. Es kartierte mehr als neunzig Prozent der Oberfläche. Radartechnik durchdrang die dichten Wolken. Dadurch wurde Gelände freigelegt, das vor optischen Kameras verborgen blieb.

Das zweite Fahrzeug war die Multiprobe. Es enthielt ein großes und drei kleine Instrumentenpakete. Diese wurden in die geworfen