Sonne löst eine Reihe starker Fackeln aus, was auf ein erhöhtes Weltraumwetterrisiko hinweist

0

Die Sonne ist in weniger als 24 Stunden mit vier großen Sonneneruptionen ausgebrochen, was Bedenken hinsichtlich möglicher Störungen von Satelliten, Stromnetzen und Kommunikationssystemen aufkommen lässt. Diese Ereignisse markieren eine Periode erhöhter Sonnenaktivität, die in den kommenden Tagen anhalten könnte.

Intensive Flare-Aktivität bestätigt

Der erste Ausbruch, ein Ereignis der Klasse X1.0, ereignete sich am 1. Februar um 12:33 UTC. Nur elf Stunden später, um 23:37 UTC, folgte ein noch stärkerer X8.1-Flare. Am 2. Februar löste die Sonne um 00:36 UTC einen X2,8-Fackel und um 08:14 UTC einen weiteren X1,6-Fackel aus.

**Flares der Klasse Diese Eruptionen hatten ihren Ursprung in der Sonnenfleckenregion RGN 4366, die sich kürzlich in eine der Erde zugewandte Position gedreht hat.

Mögliche Auswirkungen: Von Polarlichtern bis hin zu Störungen

Die Ausbrüche bergen das Risiko von koronalen Massenauswürfen (CMEs) – massiven Plasmaausstößen aus der Sonne. Während CMEs spektakuläre Polarlichterscheinungen (Nord- und Südlichter) auslösen können, stellen sie auch eine Bedrohung für die technologische Infrastruktur dar.

  • Satelliten: CMEs können Satelliten beschädigen oder deaktivieren und so die Navigation, Kommunikation und Wetterüberwachung beeinträchtigen.
  • Stromnetze: Große Fackeln können geomagnetische Ströme in Stromnetzen induzieren und möglicherweise weit verbreitete Stromausfälle verursachen.
  • Kommunikation: Die Funkkommunikation, einschließlich GPS-Signale, kann bei intensiven Sonnenereignissen stark gestört sein.

Der Sonnenzyklus und zukünftige Aktivitäten

Der jüngste Anstieg der Sonnenaktivität steht im Einklang mit dem 11-Jahres-Zyklus der Sonne, der im Jahr 2024 seinen Höhepunkt erreichte. Obwohl erwartet wird, dass der Zyklus um 2030 in Richtung seines nächsten Minimums abnimmt, warnen Experten, dass es immer noch zu unvorhersehbaren Aktivitätsausbrüchen kommen kann.

„Wenn sich diese Punktgruppe weiter entwickelt, komplex bleibt und mit starken Sonneneruptionen ausbricht, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko für energiereiche Partikelereignisse und möglicherweise sogar koronale Massenauswürfe (CMEs), auf die man achten muss“, warnt das Space Weather Prediction Center der NOAA.

Die Sonne bleibt unvorhersehbar und weitere Flares oder CMEs könnten in den kommenden Tagen Auswirkungen auf die Erde haben. Die Überwachung der Weltraumwetterbedingungen ist für die Eindämmung potenzieller Störungen von entscheidender Bedeutung.

Diese Fackeln erinnern an die Kraft der Sonne und ihren Einfluss auf unseren Planeten und verdeutlichen die Notwendigkeit kontinuierlicher Forschung und Vorbereitung angesichts von Weltraumwetterereignissen.