Das Grunzen von Spechten enthüllt die verborgene Koordination hinter schnellem Picken

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Spechte hämmern nicht nur auf Bäume; Sie grunzen bei jedem Schlag, ähnlich wie ein Tennisspieler, der bei einem kraftvollen Schwung ausatmet. Neue Forschungsergebnisse, die im Journal of Experimental Biology veröffentlicht wurden, zeigen, dass diese Grunzer nicht zufällig sind – sie sind ein entscheidender Faktor dafür, wie Spechte ihr erstaunlich schnelles und kraftvolles Picken erreichen. Die Studie beleuchtet die Biomechanik dieses Verhaltens und geht über frühere Forschungen hinaus, die sich ausschließlich auf den Kopfaufprallschutz konzentrierten.

Die Mechanik eines Schnellhammers

Das Picken scheint einfach zu sein, ist aber eine komplexe Aufgabe, die synchronisierte Muskelbewegungen erfordert. Forscher der Brown University fingen acht wilde Flaumspechte und überwachten mithilfe von Elektroden die Muskelaktivität, während sie gleichzeitig Hochgeschwindigkeitsvideos aufzeichneten. Die Daten zeigten, dass Spechte die Nackenmuskulatur ähnlich wie Menschen versteifen, wenn sie einen Hammer verwenden, wodurch der Energieverlust beim Aufprall verringert wird.

  • Schwanzmuskeln stabilisieren den Körper vor jedem Schlag, während ein einzelner Hüftmuskel die Kraft erzeugt.
  • Kopf- und Nackenmuskeln überlappen die Kontraktionen und glätten so die schnelle Hin- und Herbewegung.

Im Takt des Takts atmen

Was Spechte wirklich auszeichnet, ist ihr Atemmuster. Anstatt wie Gewichtheber den Atem anzuhalten, „atmen“ sie bei jedem Kuss aus und spiegeln damit Tennisspieler wider. Sie können bis zu 13 Schläge pro Sekunde ausführen, wobei das Einatmen zwischen jedem Schlag nur 40 Millisekunden dauert – schneller als ein menschlicher Wimpernschlag. Dieses rhythmische Atmen ist nicht nur zufällig; Es ist mit Muskelbewegungen synchronisiert und verbessert so die Koordination.

Beyond Drilling: Kommunikation durch Rhythmus?

Die Studie legt nahe, dass diese koordinierte Atmung auf einen tieferen Zusammenhang zwischen Picken und Kommunikation hinweisen könnte. Singvögel machen beim Singen kleine Atemzüge, was bedeutet, dass das Trommeln des Spechts eine Form des nichtstimmlichen Ausdrucks sein könnte. Dies stellt die traditionelle Sichtweise des Pickens als rein funktionelles Verhalten in Frage und eröffnet neue Möglichkeiten für die Untersuchung der Tierkommunikation.

Die Entdeckung unterstreicht die überraschenden Parallelen zwischen der Biomechanik von Mensch und Vogel und verdeutlicht, wie scheinbar unterschiedliche Arten ähnliche Strategien zur Bewältigung körperlicher Herausforderungen entwickeln können. Das Verständnis dieser Mechanismen könnte Einblicke in die Muskelkoordination, die Stoßabsorption und die Entwicklung der Kommunikation sowohl bei Vögeln als auch bei Menschen bieten.

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