Der Mond befindet sich heute Abend in seiner Wachsing Gibbous-Phase, was bedeutet, dass er fast vollständig beleuchtet ist. Zum 31. Januar 2025 sind etwa 97 % der Mondoberfläche von der Erde aus sichtbar. Der nächste Vollmond findet morgen, am 1. Februar, statt und setzt damit einen Zyklus fort, der sich etwa alle 29,5 Tage wiederholt.
Den Mondzyklus verstehen
Die Phasen des Mondes sind nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis der wechselnden Winkel, aus denen wir die beleuchtete Oberfläche betrachten, während sie die Erde umkreist. Der Mond zeigt uns immer die gleiche Seite, aber die Menge des von ihm reflektierten Sonnenlichts ändert sich und gibt uns die vertraute Phasenfolge.
Hier ist eine Aufschlüsselung aller acht Phasen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre) beginnt ein Lichtstreifen zu erscheinen.
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet und ähnelt einem Halbkreis.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet und wächst der Fülle entgegen.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Oberfläche leuchtet hell.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt von der rechten Seite zurückzutreten.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die linke Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Nur ein dünner Streifen bleibt sichtbar, bevor der Zyklus erneut beginnt.
Was Sie heute Abend sehen können
Auch ohne spezielle Ausrüstung können Beobachter damit rechnen, markante Mondmerkmale wie Mares Fecunditatis und Crisium sowie das Aristarchus-Plateau zu sehen. Ferngläser werden Details in Kratern wie Alphonsus, Posidonus und Clavius offenbaren. Teleskope werden noch mehr zum Vorschein bringen: den Landeplatz von Apollo 12, den Linne-Krater und das zerklüftete Kaukasus-Gebirge.
Der Mondzyklus ist für das Verständnis der Mondereignisse von grundlegender Bedeutung. Die gleiche Seite des Mondes ist uns immer zugewandt, dennoch ändert sich die sichtbare Beleuchtung mit der Zeit vorhersehbar. Das Beobachten dieser Phasen kann eine einfache, aber lohnende Möglichkeit sein, sich mit dem Raum zu verbinden.



















